Unsere Ziele und Maßnahmen







Gemeinsam wollen wir erreichen:

1. Reduzierung der Opfer

Wir wollen unermessliches und tausendfaches Leid – Angst, Traurigkeit, Isolation, physische, psychische und sexuelle Gewalterfahrungen, Überforderung, Hilflosigkeit, Verletzbarkeit, Schmerzen ... – verhindern!

Die Schäden, die Opfer erleiden, sind untragbar. Es gibt mittlerweile zwingende und empirische Beweise dafür, dass Präventionsmaßnahmen verhindern, Opfer zu werden!
Dieses Wissen wird in Österreich bisher aber nicht ausreichend in die Tat umgesetzt, um die Anzahl der Opfer zu reduzieren!

Ziel muss sein, dass unsere Steuern nicht nur dafür verwendet werden, auf Kriminalität zu reagieren, sondern auch dafür genutzt werden, die Zukunft unserer Kinder, Jugendlichen und Familien und somit unserer Gesellschaft, zu verbessern und damit auch unseren wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wohlstand zu sichern!

 

2. Schaffung eines Kompetenzzentrums Prävention

Ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der (Kriminal-)Prävention in Österreich ist die Einrichtung eines unabhängigen übergreifenden interdisziplinären Kompetenzzentrums, welches die Koordination, Vernetzung und Bewertung von Programmen organisiert und überwacht, um bestehende Programme zu optimieren und zukünftige Programme erfolgreich zu gestalten!

Koordination und Evaluation sind die Schlüsselfaktoren für den nachhaltigen Erfolg von (Kriminal-)Prävention. Ohne beides sind weder Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle mit anderen Programmen möglich!

Fehlende Erfolgskontrolle ist gleichbedeutend mit wirtschaftlicher Ineffizienz und damit Ressourcenverschwendung, in Kombination mit fehlendem Opferschutz!

 

3. Prävention umfassend und interdisziplinär in der beruflichen Aus- und Weiterbildung verankern!

Der Wissensstand über (Kriminal-)Prävention und anerkannte präventive Maßnahmen ist nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in weiten Teilen der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Medien ungenügend!

Da ein Großteil der Menschen, auch wegen fehlender Ausbildung, nicht genügend über (Kriminal-)Prävention weiß, sind sie oft schlechte Vermittler des Präventionsgedankens und motivieren andere nur ungenügend.

Daher wird eine umfassende Integration von (Kriminal-)Prävention in die verschiedensten Ausbildung sowie die verpflichtete Fortbildung in den Bereichen, die für Prävention relevant sind, erforderlich sein!

 

Hochachtungsvoll,

Günther Ebenschweiger
Günther Ebenschweiger
Präsident und Geschäftsführer

 

Eine Initiative von

Österreichisches 
						Zentrum für Kriminalprävention     AktivPräventiv GmbH