Cybermobbing verstehen

Cybermobbing ist ein phasenorientiertes und gruppendynamisches Phänomen. Bei diesem Training werden die Definitionsmerkmale und der phasendynamische Verlauf von Mobbingprozessen vorgestellt und wirksame Interventionsschritte thematisiert.

Mobbing, das systematisch wiederholte Schikanieren von Einzelnen, tritt vor allem in Zwangsgemeinschaften auf, aus denen Kinder | Jugendliche | Erwachsene nicht einfach „fliehen“ können. 

Das Phänomen ist nicht neu. Neu sind jedoch Erkenntnisse zu Ausmaß, Folgen und wirksame Interventionsmöglichkeiten. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge leiden beispielsweise in acht von zehn Klassen | Gruppen ein bis zwei Opfer unter fortwährenden Attacken. 

Folgen

Die Folgen für die Betreffenden sind gravierend:

Gewaltphantasien, Rückzug, Depression, Suizidgedanken und psychosomatische Reaktionen zeigen die große Belastung der „Opfer“.

Oftmals sind TrainerInnen, Lehrkräfte und SchulsozialarbeiterInnen ratlos und unsicher im Umgang mit den Betroffenen. 

Tatsächlich besteht die Gefahr, dass Schritte, die auf den ersten Blick nahe liegen (z.B. nur Einzelgespräche) die Situation des betroffenen Kindes, Jugendlichen oder Erwachsenen erheblich verschlimmern. Das Wissen über Fallen und die Fähigkeit zur Umsetzung geeigneter Präventions- und Interventionsschritte sind Voraussetzung für eine langfristige positive Entwicklung des Gruppenklimas / der Klassengemeinschaft.

Der Mehr-Ebenen-Ansatz:
Zur Verhinderung und raschen Beendigung von Cybermobbing werden im Praxisseminar die strukturellen Maßnahmen eines Mehr-Ebenen-Ansatzes erklärt, die auf der Ebene des Einzelnen, der Gruppe / Klasse und des Gesamtsystems ansetzen. 

Information

Dieses Training wird als Workshop oder Seminar (halb- oder ganztägig) angeboten!

Kontakt

Günther Ebenschweiger

Günther Ebenschweiger
Tel.: +43 676 4 25 4 25 4
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