Den Prozess der Radikalisierung stoppen

Gemeinden als 1. Ansprechpartner!

Von der „Mitte der Gesellschaft” zum Extremismus
Ein dreistündiger Vortrag mit Diskussion, speziell für Gemeinden und Städte

In der zunehmend komplizierteren Situation zum Themenbereich „Jugend, Radikalisierung und Extremismus” spielen Gemeinden und Städte eine besondere Rolle. Als eine der führenden Präventions-Organisationen haben wir dafür ein spezielles Weiterbildungsangebot konzipiert.

Was Sie über mich wissen sollten

Mein Name ist Günther Ebenschweiger, ich bin freiberuflicher Trainer und Experte für universelle, selektive und indizierte Prävention in den Themenbereichen „Häusliche Gewalt“, „Mobbing & Cybermobbing“ und „Radikalismus | Extremismus“!

Seit 30 Jahren arbeite ich im Bereich der (Kriminal-)Prävention und habe als Trainer für phänomenübergreifende Extremismusprävention an der Donau-Universität Krems „Neosalafistischer Islamismus“ und „Interreligiöser Dialog“ studiert und in Berlin bei ufuq eine Trainer-Ausbildung absolviert. 

Dieser Vortrag mit Diskussion wird auf Anfrage angeboten. Für einen möglichen Termin nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit uns auf. Ein Anfrageformular finden Sie am Ende der Seite.

Zielgruppen

  • Personen auf Gemeinde-Ebene: BürgermeisterIn, GemeinderätInnen und AusschussmitgliederInnen
  • MultiplikatorInnen: KindergärtnerInnen, PädagogInnen, PolizistInnen, Feuerwehr-, Vereins- und Firmenverantwortliche
  • BewohnerInnen, die sich dafür interessieren: BürgerInnen, Eltern und Jugendliche

Hintergrund

Die Bedrohung unserer Demokratie durch die extremistisch salafistische Szene und auch durch den Links- und Rechtsextremismus ist ungebrochen. Diese Extremismen sind zu (mit-)bestimmenden Faktoren unserer Zeit geworden.
Trotz unterschiedlicher politischer Kontexte: Freund-Feind-Denken, die Betonung von Ungleichwertigkeit, die Ablehnung von Rechtsstaat und Demokratie, ein vehementer Antisemitismus sowie der Drang zu Verschwörungstheorien lassen sich als ideologische Grundzüge sowohl beim religiösen als auch beim politischen Extremismus ausmachen. Diese Ideologien stellen Gegenentwürfe zu unserer offenen und vielfältigen Gesellschaft dar.

Gemeinden im Vorteil: Durch ihre Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern, ihrer Kenntnis des urbanen Alltagslebens sowie ihrer Expertise im Bereich der Prävention sind Gemeinden und Städte strategisch gut positioniert, um Präventionsmaßnahmen aktiv umzusetzen, alle wichtigen lokalen Akteure zu mobilisieren und in diesen Prozess einzubinden.

Vortrag und Diskussion

Die Veranstaltung „Radikalisierung: Der Prozess von „der Mitte der Gesellschaft“ zum Extremismus“ nimmt besonders den Beginn der jugendlichen Lebenswege in extremistische Szenen phänomenübergreifend in den Blick.
Der Einstieg in solche Szenen ist ein Prozess: Es finden die ersten „Berührungen“ off- wie online statt, die Aussicht auf Gemeinschaft, Klarheit, Anerkennung, Abgrenzung und auch ein gesteigertes Selbstwertgefühl kann zur weiteren Annäherung führen – extremistische Ideologien verbinden sich mit jugendkulturellen Angeboten und werden weiter gefestigt; religiöse und politische Ideologien sind zu diesem Zeitpunkt aber kaum bis gar nicht etabliert!
Extremismen im urbanen Kontext sind ein ernsthaftes Problem, weil menschenfeindliche Entwicklungen immer auch eine Infragestellung der demokratischen Grundordnung beinhalten. Zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit diesem Thema gibt es keine Alternative.

Ziele

Die Aktiven in kommunaler Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu stärken, ist Ziel dieser dreistündigen Veranstaltung. Da kommunale Akteure immer wieder vor Herausforderungen mit Extremismen stehen, werden wichtige Informationen vermittelt und Praxisbeispiele aufgezeigt. Diese praxisorientierten Inputs regen zur Diskussion an und machen Mut, aktiv an einer demokratie- und menschenrechtsorientierten Gemeinde oder Stadt mitzuarbeiten.
Denn nur eine Mischung verschiedener Maßnahmen kann zu einer nachhaltig erfolgreichen kommunalen Strategie gegen Extremismen werden – und neben den Symptomen auch Ursachen extremistischen Denkens und Handelns reduzieren. 

Kosten

Diese Veranstaltung – am Vormittag, Nachmittag, Abend und auch Samstag – wird zu einem Pauschal-Honorar von Euro 490.- inkl. MWSt. zzgl. Fahrtkosten (und bei Bedarf Nächtigung) auf Anfrage angeboten.

Kontakt

Günther Ebenschweiger

Günther Ebenschweiger
Tel.: +43 676 4 25 4 25 4
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