25. Februar 2025
Bist du auch ein „Wugl“?

Für mich bezieht sich der Begriff „Wugl“ auf Millionen von Menschen, die mit ihrem persönlichen täglichen Einsatz für Millionen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vor Ort, auf der Straße, in Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern, in Büros und Firmen als Angestellte und Arbeiter:innen uvm. Österreich „am Leben erhalten!“
Ich bin auch so ein „gewöhnlicher“ und „durchschnittlicher“ „Wugl“ und als solcher hat man es nicht leicht, denn nur „Wugls“ machen Fehler und finden kaum in der Politik und in den Medien Beachtung; ein paar persönliche Beispiele.
⭕️ Mit Facebook kam die Unsicherheit der Eltern und die Frage: „Wie erziehe ich jetzt mein Kind?“. Ich habe mit einem Team von Medienexpert:innen das Programm „log.in“ entwickelt; es gab keine einzige Reaktion aus Wien!
⭕️ Wir werden als Gesellschaft immer älter und immer mehr Senior:innen leben vereinsamt und zurückgezogen, mit massiven Auswirkungen auf ihre Lebensqualität. Ich habe mit einem Team „senior:innen-coach“ entwickelt, aber die parteilichen Seniorenverbände, haben das „abgewürgt“!
⭕️ 1999 habe ich den gemeinnützigen Verein „Zentrum für Gewaltprävention“ gegründet und das Präventionsprogramm „Mein Körper gehört mir“ nach Österreich geholt. Wir haben ehrenamtlich das Programm an die Spitze Österreichs gebracht und bis heute rund 400.000 Kinder, Eltern und Pädagog:innen gestärkt und geschützt; ohne finanzielle Unterstützung des Bundes!
⭕️ Mit einer systemischen Mobbing-Prävention und -Intervention kann man unsichtbare Mobbingsituationen in Klassen sichtbar machen, betroffenen Kindern und Jugendlichen und der Klasse helfen und in eine prosoziale Gruppendynamik verändern. Seit Jahren versuche ich Trainer:innen auszubilden, die dann durch den Bund gefördert werden; bis heute ergebnislos!
Ein „Wugl“ zu sein ist nicht leicht und trotzdem möchte ich mit diesen Zeilen alle Menschen ermutigen und motivieren nicht aufzugeben, denn was ich und was wir täglich hören, sehen und spüren ist, dass wir mit unserem Engagement für die Kinder, die Jugendlichen und die Gesellschaft einen immensen Mehrwert schaffen und ohne uns „Wugln“ Österreich im Chaos versinken würde!
LG Günther