21. April 2025
Wir müssen den Kindern beistehen

Heute packe ich wieder meine Sachen und los geht’s, um von morgen bis Freitag Kinder und Jugendliche vor Gewalt und vor Mobbing in Österreich zu schützen und – wenn sie schon Gewalt- oder Mobbing-Opfer geworden sind – ihnen zu helfen.
Wie die neue deutsche BARMER-Studie zeigt, wird (Cyber-)Mobbing zu einer weiter wachsenden Gesundheitsgefahr für Kinder und Jugendliche. Zu diesen Ergebnissen sagt Prof. Dr. Straub, Vorstandsvorsitzender der BARMER: „(Cyber-)Mobbing ist für Jugendliche eine erhebliche Gefahr, da es tiefgreifende psychische und soziale Auswirkungen haben kann. Betroffene leiden häufig unter Stress, Angst und vermindertem Selbstwertgefühl, was im schlimmsten Fall zu Depressionen oder sogar Suizidgedanken führen kann“.
Bei dieser Studie wurden Jugendliche auch gefragt, wohin sie sich wenden, wenn sie (Cyber-)Mobbing erleben und mehr als neun von zehn haben gesagt, dass es hilft, wenn Eltern Verständnis haben und Rückhalt geben. Allerdings ist ausgerechnet der Anteil derer dramatisch gestiegen, die sagen: „Mir hat niemand geholfen“. Dieser Wert ist von 15 auf 25 Prozent hochgeschnellt, ein inakzeptabel hoher Anteil und beunruhigender Trend.
Wir müssen den Kindern beistehen und die Unterstützung vor Ort im Zwangskontext Schulklasse ansetzen, um einen prosozialen gruppendynamischen Prozess zu reaktivieren und damit die Kinder wirksam vor (Cyber-)Mobbing zu schützen, denn auch in Österreich gelingt es bisher nicht ausreichend, betroffene Kinder und Jugendliche mit der erforderlichen Unterstützung zu helfen.
Ich erreiche mit meiner systemischen Mobbing- und Gewalt-Prävention und -Intervention – kurz „Achtung-Mobbing! Training“ – rund 1500 Kinder und Jugendliche österreichweit pro Jahr und trotzdem ist diese Zahl nur der Tropfen auf dem heißen Stein.
Daher planen Anja – sie ist auch Trainerin – und ich im Sommer 2025 den Start der 1. Trainer:innen-Ausbildung für Österreich. Wenn du weiter im Detail dazu informiert werden möchtest, melde dich bitte für den Newsletter – www.aktivpraeventiv.at/newsletter an!
LG Günther