13. Juni 2025
Österreichischer Präventionskongress: Ein leichter Hoffnungsschimmer

Ich habe euch bereits berichtet, dass nach einer jahrzehntelangen Tradition seit Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, Hr. Landeshauptmann Mario Kunasek diese abgebrochen hat, indem er mir keinen persönlichen Termin mehr gewährt hat, um zu erklären, dass Prävention Chefsache sein muss, um wirksam sein zu können.
Gleichzeitig wurde mir schriftlich mitgeteilt, dass – auf Grund des angegebenen Arbeitstitels – mein Anliegen zuständigkeitshalber dem Bildungslandesrat Mag. Stefan Hermann zugeteilt worden ist.
Dabei viel mir folgender Spruch ein: „Wer seine Zuständigkeit hervorhebt, übernimmt selbst selten Verantwortung!“ und daher habe ich schweren Herzens den 14. Österreichischen Präventionskongress 2025 in Graz abgesagt.
Jetzt habe ich schriftlich und mündlich eine Anfrage als leichten Hoffnungsschimmer erhalten, ob ich mir vorstellen kann, den bisher steirischen („grazerischen“) Österreichischen Präventionskongress in der Friedensburg Schlaining als burgenländischen Österreichischen Präventionskongress zu veranstalten.
Ich habe vorsichtig JA gesagt, weil es gerade heuer ein immens wichtiges Thema – „Wenn die Seele der Kinder ein Pflaster brauchen“ – zum Schutz der Kinder und Jugendlichen vor psychischer Erkrankung, bis hin zu Suizidgedanken, -versuchen ist; leider erlebe das in meiner täglichen Arbeit seit Jahren viel zu oft.
Vorsichtig JA deshalb, weil wir in kürzester Zeit wieder passende internationale, europäische oder österreichische Expert:innen finden müssten, die auch zu diesem Termin verfügbar sind und vorsichtig JA auch deshalb, weil es ebenfalls in kurzer Zeit gelingen müsste, die finanziellen Voraussetzungen sicherzustellen.
Jedenfalls Danke an das Burgenland, mit einem Hoffnungsschimmer für ein vorsichtiges JA verbunden.
LG Günther