23. Juli 2025

Elternbezogene Mobbing-Prävention

Ich berate seit vielen Jahren – ich denke als Alleinstellungsmerkmal – kostenlos Schuleiter:innen, Pädagog:innen und sehr oft auch Eltern mit ihren Kindern und Jugendlichen; und das auch über die Sommermonate und nicht nur für Österreich.

Jetzt hat mich wieder eine Mutter kontaktiert, deren Sohn wegen Mobbings die Schule verlassen muss und wir werden in den kommenden Tagen ein gemeinsames Gespräch führen. Dazu hat sie geschrieben: „Vielen herzlichen Dank! Die Option, mit einem Profi sprechen zu können, tut gut!“

Eine andere Mama schrieb mir: „Guten Tag Herr Ebenschweiger, Sie wurden mir von anderen Eltern empfohlen. Unsere Tochter besucht die 1. Klasse Volksschule und ist dort wiederholt Mobbing Opfer; allerdings begann es schon in der Vorschulklasse. Vor dem Sommer ging es wieder los und es spitzt sich immer mehr zu. Ihr werden immer wieder Gegenstände versteckt, sie wird mittlerweile sehr oft ausgeschlossen, darf seltenst in den Pausen mitspielen und wird sehr oft wie Luft behandelt. Beim etwas Bringen & Abholen, laufen die Kinder vor meiner Tochter weg, als hätte sie eine Krankheit, ignorieren ihr Guten Morgen, es gibt keine Einladungen mehr zu anderen Geburtstagen oder seltenst zu private Spieltreffen. Noch geht unsere Tochter gerne zur Schule (sie lernt gerne), jedoch ist sie so oft voller Verzweiflung aufgrund der Ablehnung bzw. des Ausschlusses; und es tauchen immer öfter Bauchschmerzen … auf.“

Um nicht nur vereinzelt Eltern mit Kindern oder Jugendlichen kostenlos zu informieren, aufzuklären und zu stärken, zu motivieren und zu ermutigen, plane ich für Freitag, den 5. September 2025 – das ist der einzige Tag noch, der mir dafür zur Verfügung steht – eine österreichweite „Elternbezogene-Mobbing-Prävention“. 

Die Details – Ort, Online, Hybrid, mehrere Angebote am Tag … – muss ich erst ausarbeiten, aber den Termin kannst du dir bei Interesse schon mal eintragen und – das würde mich sehr freuen – diesen Termin in deinem Netzwerk anderen Eltern und Interessierten, beispielsweise auch Omas und Opas, Tanten und Onkeln, vermitteln.

LG Günther