9. August 2025
Die Kinder brauchen (leider) viel mehr „Günther Ebenschweigers“

Ein Papa hat mir auf mein Posting „Die unerträgliche Opferperspektive“ folgendes Feedback als Kommentar geschrieben und bedanke mich sehr, sehr herzlich bei Frank Weber!
Er schrieb: „Sehr geehrter Herr Ebenschweiger, nochmals herzlichen Dank für ihre Arbeit und ihr Engagement. Ich durfte Sie heuer live in der Schule einer meiner Töchter erleben. Danke für die Hilfe und Unterstützung der Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern. Sie leisten so einen wichtigen und wertvollen Beitrag, vermitteln das Thema Mobbing in der Schule in all seinen Facetten besser zu verstehen und vor allem zu erkennen. Ihre Arbeit hat genützt, es hat sich etwas verbessert und die Betroffenen wissen jetzt, wie sie sich Hilfe und Unterstützung für ihre Situation organisieren können. Ich wünsche Ihnen viel Kraft! Machen Sie unbedingt weiter – die Kinder brauchen (leider) viel mehr „Günther Ebenschweigers“…. Respektvolle Grüße Frank Weber
Meine Antwort: „Sehr geehrter Hr. Weber! (gerne auch per Du) Ich bedanke mich sehr herzlich für dieses Feedback und ja, ich mache gerne und unbedingt für den Schutz der Kinder weiter.
Man möchte es nicht glauben, aber es sind die Politiker:innen, die seit Jahrzehnten den Österreicher:innen ohne rot zu werden und ohne sich zu schämen, schnelle verkaufbare „Lösungen“ suggerieren und damit Kinder dem Gewaltphänomen Mobbing opfern!“
Die österreichische Politik empfinde ich mit ihrer moralisch und menschlich beschämenden Haltung, als den größten Felsen, den wir zur Seite räumen müssen.
Solange wir unter den Politiker:innen und Abgeordneten auf Gemeinde-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene niemand finden, die oder der mutig genug ist zu sagen, dass wir tatsächlich durch professionelle und wirksame (Gewalt-)Prävention einen Neuanfang brauchen, solange sind in Österreich ganz besonders Kinder den unterschiedlichen Gewalt-Phänomenen ausgeliefert.
Mir wäre daher wichtig, dass wir an Politiker:innen im persönlichen, familiären und beruflichen Umfeld die Frage stellen, was sie daran hindert, mutig einen neuen Weg für eine gewaltfreiere Zukunft zu beschreiten? Räumen wir gemeinsam diesen Felsen zum Schutz der Kinder weg!
LG Günther