8. September 2025

„Rettungsmission“ 2025-26 gestartet!

Meine „Rettungsmission“ für 2025-26 startet heute Montag, den 8.9.2025 in NÖ in die nächste Runde. In den kommenden Wochen werde ich wieder an jedem Vormittag an Schulen ein zweitägiges „Achtung-Mobbing“-Training umsetzen, Eltern und Pädagog:innen beraten, sie aufklären und ermutigen, Elementarpädagog:innen, Nachmittags- und Hortbetreuer:innen schulen und in heiklen Konfliktsituationen moderieren, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene und ihr soziales Umfeld aus dieser durch Mobbing, Gewalt und Konflikten verursachten Ohnmacht zu befreien und zu retten.

Seit Tagen bekomme ich wieder aus ganz Österreich Anfragen und ich hoffe, dass wir mit den neuen Trainer:innen alle Wünsche von Eltern, Schulleiter:innen, Pädagog:innen, aber auch Schulsozial:arbeiter:innen, Psycholog:innen bis hin zu Politiker:innen „unterbringen“ können.

Bei allen diesen Rettungsversuchen denke ich an das Eisbergmodell: Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Medien sehen nur die „unbedeutende“ kleine Spitze, aber niemand sieht die tausenden betroffenen Kinder: Kinder die stumm sind, ja stumm bleiben müssen, weil sie kein Lobbying haben und für mich sehr aufwühlend: weil niemand „stummes Leid“ unterstützt und finanziert!

So bleiben die bis zu 170.000 betroffenen Kinder und Jugendlichen vom verschwiegenen phasenorientierten und gruppendynamischen Gewaltphänomen Mobbing in Österreich unsichtbar.

Wir müssen daher – ohne aufzugeben – weiter wertschätzend und gewaltfrei, als Vorbilder für die vielen traurigen, ängstlichen, verzweifelten und hilflosen Kinder und Jugendlichen versuchen, die Herzen und den Verstand unserer Politiker:innen zu erreichen!

Heute ende ich daher mit einem Zitat von Paul Watzlawick (1921–2007), ein österreichischer Philosoph, Psychotherapeut und Kommunikationswissenschaftler: „Ich bin frei, denn ich bin einer Wirklichkeit nicht ausgeliefert, ich kann sie gestalten.“

LG Günther