24. Januar 2026

Es braucht dringend eine klare Stimme für Kinder!

Am kommenden Mittwoch biete ich die erste kostenlose Online-Mobbing-Information für Pädagog:innen 2026 an und fast 80 Pädagog:innen aus dem DACH-Raum haben sich bereits angemeldet.; ich sage jetzt schon Danke für das große Interesse.

Ich werde manchmal „Robin Hood“ genannt. Nicht, weil ich laut bin oder provozieren will, sondern weil ich nicht neutral bleibe, wenn Kinder verletzt werden. Und genau das ist in unserer Gesellschaft noch immer unbequem: klar Stellung zu beziehen, wenn Ausgrenzung, Mobbing oder Gewalt passieren.

Mobbing in der Kindergartengruppe oder in der Klasse beginnt selten spektakulär. Es beginnt leise, mit Blicken, mit Lachen und mit dem Moment, in dem jemand nichts sagt und genau deshalb ist es kein Thema einzelner Kinder, sondern ein Zeichen dafür, dass eine Gruppe ihre Sicherheit verloren hat. Wer dann nur nach Mobber:innen sucht oder Betroffene stärken will, greift zu kurz, denn das System bleibt unverändert.

Ich arbeite mit Kindern ab sechs Jahren und in meinen systemischen Trainings geht es 

✅ nicht um Schuld, sondern um Verantwortung;
✅ nicht um Moralpredigten, sondern um Haltung und 
✅ nicht um schnelle Lösungen, sondern um Veränderung von Gruppendynamiken.

Kinder brauchen Pädagog:innen und Eltern, die hinschauen, die nicht relativieren, die nicht warten, bis „es wirklich schlimm wird“. Es braucht Menschen, die gemeinsam nach Lösungen suchen, denn es geht um Handlungssicherheit und klare, ruhige Möglichkeiten einzugreifen, ohne zu beschämen oder zu eskalieren; und beides kann bei Interesse und Reflexionsbereitschaft gelernt werden.

Ich bin nicht neutral, wenn Kinder verletzt werden, denn Fairness, Schutz und Würde sind keine Meinungen, sie sind Voraussetzungen für die Entwicklung der Kinder und für Pädagog:innen und Eltern, die ihren eigenen Anspruch ernst nehmen; und dafür sage ich Danke!

LG Günther