2. Mai 2026
Fehlende Selbstregulation in Kindergartengruppen und Schulklassen

Bei meiner systemischen Mobbing- und Gewalt-Prävention- und -Intervention erlebe ich in Zwangskontexten regelmäßig diese Reaktionen: Ein Teil der Kinder und Jugendlichen hat zunehmend Schwierigkeiten sich selbst zu steuern, Impulse werden schneller ausgelebt, Warten fällt schwer, Aufmerksamkeit bricht rascher ab. Was im Unterricht als „Störung“ erscheint, ist häufig Ausdruck einer noch nicht ausreichend entwickelten Fähigkeit: Selbstregulation.
Die Auswirkungen sind deutlich spürbar: Unterricht wird häufiger unterbrochen, Denkprozesse reißen ab, Arbeitsphasen verlieren an Konzentration. Gleichzeitig entsteht für Pädagog:innen eine hohe Dauerbelastung; sie unterrichten und regulieren Verhalten parallel. Diese Kombination aus kognitiver und emotionaler Beanspruchung gehört zu den zentralen Stressfaktoren im Kindergarten- und Schul-Alltag.
Auch die anderen Schüler:innen sind betroffen, denn Lernen braucht Stabilität, Fokus und Verlässlichkeit. Wenn diese Bedingungen fehlen, sinkt nicht nur die effektive Lernzeit, auch die Qualität des Lernens leidet.
Ein Perspektivwechsel ist entscheidend: Es geht weniger um Disziplin, sondern um Kompetenzaufbau, denn Selbstregulation ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine Fähigkeit, die gezielt entwickelt werden muss.
Ab Herbst 2026 werde ich kostenlos ausgewählte Kindergärten und Schulen bei „Fehlender Selbstregulation in Zwangskontexten“ unterstützen, klare Strukturen, einfache Routinen und umsetzbare Methoden systematisch aufzubauen.
Wenn Interesse besteht, melde dich unverbindlich unter Mail: beratung@aktivpraeventiv.at an und schreibe mir kurz, warum gerade in deiner Kindergartengruppe, deiner Klasse oder deiner Schule, dieses kostenlose Angebot so wichtig wäre.
Wenn du über zukünftige Angebote informiert werden möchtest, melde dich auch bei meinem Newsletter unter www.aktivpraeventiv.at/newsletter an.
LG Günther